Herbstausflug zum Auerberg

Der Pfarrgemeinderat Wangen lud ein zum Herbstausflug – in diesem Jahr zum 33. Mal seit 1980!

Am Sonntag, 18. September ging es mit dem Bus auf den „Schwäbischen Rigi“, wie der Auerberg bei Bernbeuren auch genannt wird. Dort konnte man sich freuen auf die prächtige, 1055m hoch gelegene Wallfahrtskirche St. Georg und den grandiosen Blick vom Kirchturm, hinüber zum Schloss Neuschwanstein und den Allgäuer Alpen – allerdings war der Blick an diesem Nachmittag zunächst durch einige Wolken getrübt.
Nach der Andacht warteten Kaffee und Brotzeit im Panorama-Gasthof „Auf dem Auerberg“ auf die Ausflügler. Auf der Heimfahrt wurde nochmals Station im sehenswerten Dorfzentrum von Bernbeuren gemacht – insbesondere in der gewaltigen Dorfkirche, die bei allen Besuchern einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat.

Mariä Himmelfahrt 2011

Festgottesdienst zu Mariä Himmelfahrt in WangenAuf den Dörfern wird das Brauchtum noch gepflegt, wie zum Beispiel ein Kräuterbuschen zu Maria Himmelfahrt am 15. August. Der Kräuterbuschen wird in der Kirche gesegnet. Wer sich auf den Feldrainen, am Waldrand oder entlang der Forstwege etwas umsieht, wird sicher bald viele Kräuter und Heilpflanzen finden. Um den Strauß etwas bunter zu gestalten kann man ihn im Blumengarten um einige Blüten ergänzen. Im Zentrum des Buschens steht die Königskerze, eine Pflanze, die nur an den sonnigsten, wärmsten und trockensten Plätzen zu finden ist. Der Kräuterbuschen ist eine Art traditionelle Winterapotheke.
Kräuterbüschel symbolisierten österliche Freude!

Kräuterbüschel symbolisierten österliche Freude!

Früher gehörten zu einem richtigen Kräuterbuschen 77 verschiedene Gräser und Kräuter. Unter anderem sammelten die Frauen Getreideähren, Hopfen, Fenchel und Baldrian. Kräuter wie Lavendel, Petersilie, Salbei und Kamille durften ebenso wenig fehlen wie Johanniskraut und Fünffingerkraut. Mittelpunkt des Kräuterbuschens sollte eine Königskerze, oder auch Muttergotteskerze genannt, sein. Der Buschen sollte an einem dunklen und kühlen Platz aufgehängt werden, damit die Farben und Heilwirkungen erhalten bleiben.
(Susanne Fischer-Rizzi)