Die Bibel, das „Buch der Bücher“, ist das meistgelesene Buch der Welt. Wer heute in ihr liest, begegnet dennoch einer Welt, die uns in vielem fremd geworden ist. Wie kann man sich diesem Werk nähern? Eine neue Website des Erzbistums München und Freising lädt ein, auf eine virtuelle Reise durch die Bibel zu gehen: www.reise-durch-die-bibel.de
Seit vielen Jahren kommen immer wieder dieselben Helfer zum Büschelbinden zusammen – heuer jedoch mit jugendlicher Verstärkung: An die fünfzig Sträuße wurden gebunden um sie nach der Segnung beim Festgottesdienst im Pfarrgarten an die Besucher zu verteilen.
Die Blaskapelle Wangen-Neufahrn umrahmte den Gottesdienst im Wangener Pfarrgarten.Der prächtige Altarschmuck hält hoffentlich noch einige Tage in der kühlen Ulrichskirche
Bei den Wangener Katholiken ist Dr. Stefan Koch, evangelischer Pfarrer in Starnberg, kein Unbekannter. In verschiedenen Vortragsveranstaltungen und ökumenischen Diskussionsabenden im Wangener Pfarrheim – meistens in Kooperation mit Dr. Schwab – konnten ihn die Wangener kennenlernen. Bei Wangener Jubiläen und Festivitäten konnte Dr. Koch immer wieder als gern gesehener Vertreter der Starnberger Evangelischen Kirche begrüßt werden. Dr. Koch beschreitet künftig neue berufliche Wege – unsere besten Wünsche begleiten ihn! Die Süddeutsche Zeitung schreibt hierzu: Starnberger Pfarrer wird Unternehmensberater – Starnberg – SZ.de (sueddeutsche.de)
Am Sonntag 11. Juli feierte die Kirchengemeinde Wangen ihr Patrozinium, das Fest des Hl. Ulrich. Da die Corona-Zeit immer noch nicht zu Ende ist und die Wangener Kirche zu klein ist, um die nötigen Abstände einzuhalten, fand die Feier im Pfarrgarten statt, wo sich erfreulicherweise kurz vor Beginn ein regenfreies Wetter einstellte. Die Gläubigen freuten sich nach Wochen wieder einen Sonntagsgottesdienst feiern und unter der Begleitung der Blaskapelle Wangen-Neufahrn auch wieder mitsingen zu können.
Dr. Wolfgang Schwab beim Patroziniumsfest in Wangen (thp)
Prälat Wolfgang Schwab stellte die Erstkommunikanten vor, die sich auf ihre im Herbst angesetzte Feier vorbereiten und ging in seiner Ansprache auf die unterschiedliche Situation der Kirche in seinem Weihejahr 1968 und heute ein. Der Aufbruchsstimmung 1968 nach dem II. Vatikanischen Konzil steht heute eine sehr missliche Lage der Kirche gegenüber, die durch die Missbrauchsfälle und deren zögerliche Aufarbeitung sowie durch Kritik der priesterlichen Lebensform, der Macht und Gewaltenverteilung sowie der mangelnden Einbindung von Frauen gekennzeichnet ist. Nach dem Erreichen des von Kardinal Marx zitierten „toten Punkts“ steht der Kirche mit der Lösung der Probleme eine entscheidende Wende bevor, welche die aus dem Evangelium hervorgehende Liebe Gottes zu den Menschen wieder in den Mittelpunkt stellt, die uns auch zu einem verantwortungsvollerem Umgang mit der Liebesgabe Gottes, unserer Umwelt auffordert. (ABr)
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